Woran kann man die Prostatitis selber erkennnen?

Symptome der ProstatitisDie Prostatitis ist eine Erkrankung, die immer mehr Männer weltweit befällt. Auf die unangenehmen Erscheinungen und Symptome der Krankheit stoßen die Vertreter des starken Geschlechts in unterschiedlichem Alter. Niemand scheint vor diesem Leiden zu 100 % geschützt zu sein. Man kann freilich versuchen alle Risikofaktoren zu verringern bzw. die potenziellen Ursachen der Prostatitis zu beseitigen. Je vorsichtiger und behutsamer sich auf eigene Gesundheit, besonders auf sexuelle Gesundheit, bezieht, desto größer sind die Chancen, dass dem Mann dieses Problem nie im Leben bekannt wird. Alles kommt also darauf an, wie bewusst man die möglichen Krankheiten anpackt und sich um die Gesundheit kümmert. Deswegen lohnt es sich alle mögliche Informationen über solche männlichen Erkrankung wie Prostatitis kennen um sich davor hüten zu können. Dazu gehören die Ursachen, Symptomen und Behandlung des potenziellen Leidens. Wenn einem z. B. nicht gelang, alle Risiken zu verringern und aus irgendwelchem unbekannten Grund der Verdacht auf die Prostatitis besteht, muss man sorgfältig zuerst selber die Symptome analysieren. Dies schließt aber keinesfalls die Notwendigkeit des Arztbesuchs aus. Im besten Fall können Sie die  Anwesenheit der Krankheit feststellen, aber nicht heilen. Die frühe Selbstdiagnose spielt aber sehr wichtige Rolle, da auf den früheren Etappen fast jede Erkrankung leicht heilbar ist.

Was versteht man unter der Prostatitis?

Die Prostatitis ist die Entzündung der Vorsteherdrüse, die Prostata heißt. Die Vorsteherdrüse gilt als sekundärer Teil der männlichen Fortpflanzungsorgane. Sie befindet sich unter der Blase, um ihren Hals herum. Die Harnröhre verläuft durch die Prostata, d. h. die Vorsteherdrüse liegt genau um die Harnröhre. Infolge dessen drückt die vergrößerte Prostata die Harnröhre zusammen, was das Wasserlassen hindert.

Die Prostata der Männer über 35 Jahre neigt zur erheblichen Vergrößerung. Das ist eine typische Erscheinung in diesem Alter. Eine große Zahl der Erkrankungen bei den Männern über 50 Jahre gilt nur als Folge der Störungen des Urogenitalsystems bzw. als Resultat der Entzündung der Vorsteherdrüse. Man muss also im Hinterkopf behalten, dass je größer die Prostata ist, desto mehr Urin wird dabei blockiert und desto gefährlicher wird die Vergiftung des Körpers mit diesem Urin.

Die Ursache der Erkrankung

Als Hauptursache der Entfaltung von Krankheit gilt das Erlangen der Infektion in die Prostata, was in gewissem Maße durch die anatomische Lage der Vorsteherdrüse in dem kleinen Becken verursacht ist. Die Infektion kann in die Prostata von der Blase, der Harnröhre, dem Mastdarm aus, über die Blutgefäße oder lymphatische Gefäße des kleinen Beckens gelangen. Das Eindringen der Infektion in die Prostata an sich löst alle Symptome der Erkrankung nicht. Darüber hinaus kann man sagen, dass beliebige Bakterien in der Prostata eine normale Erscheinung ist, die generell fast spurlos vergeht. Für die Entwicklung der Prostatitis mit ihrer unangenehmen Symptomatik müssen dazu die entsprechenden Bedingungen vorhanden sein.

Diese Erkrankung ist sehr verbreitet und wird bei den 80 % der Männer im mittleren Alter diagnostiziert. Etwa 30 % davon entfallen auf die Alterskategorie von 20 bis 40 Jahren. Wenn man sich auf die statistischen Angaben beruft, wird die Prostatitis bei jedem zehnten Mann gefunden.

Deswegen muss man unbedingt wissen, welche Symptome vor allem von dem Beginn der bakteriellen Entzündung der Vorsteherdrüse zeugen. Man sollte aber nicht die Prostatitis mit der Impotenz verwechseln. Sie stellt eine Last nur auf der Etappe der Verschärfung dar. Dies heißt normalerweise die akute Prostatitis. Wenn sie sofort nicht behandelt wird, wächst sie sich zur chronischen Prostatitis, der nächsten Etappe der Erkrankung aus. Das ergibt sich besonders gefährlich, weil sich nur die akute Phase für immer heilen lässt. Die chronische Prostatitis begleitet den Mann das ganze Leben. So raten die Fachmänner alle möglichen Symptome der Erkrankung kennen um sie später erkennen zu können.

Die Hauptsymptome der Prostatitis

Diese Erkrankung ist sehr tückisch, da sie sich während viele Jahre nicht zeigen kann, aber sich trotzdem sehr rasant entfaltet. Die Symptome der Krankheit treten sehr unterschiedlich auf: Bei einigen zeigt sich nur ein Symptom, bei anderen tritt der ganze Komplex zutage. Deshalb behandeln wir die wichtigsten Symptome der Prostatitis.

Die Prostatitis geht immer mit furchtbaren Schmerzen einher. Das gilt als eines der ersten Symptome. Die Schmerzen bei der Prostatitis breiten sich auf das Kreuz, den Hodensack und den Damm aus. Die Vorsteherdrüse an und für sich kann nicht wehtun. Die schmerzlichen Empfindungen sind damit verbunden, dass die Nervenendungen, die die Signale von der Vorsteherdrüse bis zu den Organen des kleinen Beckens übermitteln, auf akute Erkrankungen reagieren. Darüber hinaus gelten die heftigen Schmerzen in der Lendengegend bei dem Wasserlassen, die wesentliche Verschlechterung der Erektion, die Verkürzung des sexuellen Aktes und die fehlende Erektion in den morgendlichen Stunden auch als Symptome der Prostatitis.

Andere Symptome der Prostatitis

Die beschriebenen Symptome der akuten Prostatitis können getrennt bzw. einzeln oder zusammen, in bestimmten Kombinationen zutage treten. Die abgeschwächte Erektion oder verkürzter Geschlechtsverkehr erscheint auf jeden Fall. In der Regel beachten die zum ersten Mal betroffenen Männer diese Symptome, unternehmen aber keine Schritte um ihren Grund festzustellen. Ganz umsonst, apropos. Ungefähr nach 3 – 5 Tagen lassen diese Symptome nach und es kommt vor, als ob alles auf natürliche Weise beendet hätte. In der Wirklichkeit führen solche Gedanken in die Irre. Solche Situation spielt einen bösen Streich mit den Männern, denn in solchem verborgenen Zustand, wenn die Schmerzen abklingen, verwandelt sich die Prostatitis langsam, aber nachhaltig in die chronische Prostatitis. Die Behandlung dauert in diesem Fall also viel länger. Sehr oft gilt als ein Symptom der Prostatitis die ziehenden Schmerzen in der Eichel, die aber nach halber Stunde verschwinden. In der chronischen Phase kann es ausbleiben, aber wenn man so was zum erstem Mal verspürt, lohnt es sich bei dem Arzt auf die Prostatitis testen zu lassen.

Bekannt sind auch andere Symptome der Prostatitis, aber sie treten in größerem Maße bei der chronischen Form auf.
der abgeschwächte Harnstrahl;
der häufige Harndrang, wobei der Urin alleine wenig in der Blase ist.

Das Letzte kann auch auf das Prostataadenom hinweisen, besonders wenn der Mann über 45 Jahre ist. In diesem Fall müsste man sich dringend an den Arzt wenden.

In der Regel drängen die Symptome der Prostatitis in Form der Schmerzen fast keinen Mann auf irgendwelche Schritte für ihre Behandlung auf. Niemand denkt darüber nach, was und warum wehtut. Und erst dann, wenn die Erektionsstörungen auftreten und nicht zu ignorieren sind, fangen die Männer an, sich Sorgen darum zu machen. Dies zwingt dann die Männer in die Panik zu geraten, zum Arzt zu gehen und Alarm zu schlagen. Die Symptome kommen nun so offensichtlich vor. Dabei wird auch ihre Bedeutung überschätzt und die katastrophalen Gedanken schießen durch den Kopf. Solche Überlegungen verstärken aber nur den Effekt der schlechten Potenz, aber schon auf der psychologischen Ebene. Diese emotionelle Unterdrückung gilt auch sozusagen als ein Symptom der Prostatitis. Im Endergebnis kommt es – was zumeist am peinlichsten erscheint – zu der unzureichenden Erektion zu nötigem Zeitpunkt. Dieses Symptom tritt normalerweise bei der antibakteriellen Prostatitis (Geschlechtsfunktion) auf. Da beginnt jeder Mann daran denken, was damit zu machen ist, da das sexuelle Leben schon gefährdet ist und die Angst die Partnerin zu verlieren steigt. Wie merkwürdig es nicht wäre, vernachlässigen die meisten Männer eigene Gesundheit und lassen sich erst dann vom Arzt beraten, wenn alles fast völlig verloren ist.