Täglicher Sex hält jung, schön und gesund – Teil 1

jeden tag sexDie Menschheit hat viele Interessen. Doch wenn die Menschen dazu aufgefordert werden würden, sich auf zwei zu beschränken, würden wohl die meisten sich wohl auf Essen und Sex beschränken, wobei viele nicht wüssten, was für sie zuerst käme. Ein gutes Sexualleben und regelmäßiger Sex ist grundlegend wichtig. Es erhöht sowohl beim Mann als auch der Frau die Lebensqualität. Die schönste Nebensache der Welt und vor allem der damit verbundene Orgasmus sorgt für eine erhöhte Ausschüttung von Glückshormonen, die Stimmung steigt und Mann und Frau fühlen sich umfassend wohl. Und es gibt noch mehr Gründe, den Geschlechtsverkehr auf eine tägliche Basis zu heben. Wir haben die zehn besten Gründe.

Sex hält den Blutdruck unten

Sportler sind gesund, das ist eine Binsenweisheit. Zumindest wenn der Sport im Rahmen bleibt und keine Medikamente eingenommen werden, um zu dopen. Sie sind vor vielen Krankheiten geschützt, darunter Bluthochdruck. Doch nicht nur mit Sport kann dies erreicht werden, sondern auch mit täglichem Geschlechtsverkehr. Sex ist die ideale Möglichkeit, den Blutdruck und das Herz zu trainieren. Geht es richtig zur Sache, kommen Blutdruck und Puls so richtig auf Touren, nach dem Orgasmus flauen Blutdruck und Puls wieder auf das normale Maß ab. Der Kreislauf und das Herz werden daher trainiert wie beim Joggen.

Auf diese Weise kann auf eine wunderschöne Weise der Schutz vor einem Herzinfarkt trainiert werden. Und es ist daher auch das beste Training vor einer erektilen Dysfunktion, die durch den Bluthochdruck ausgelöst wird. Ist das Kind schon im Brunnen und die erektile Dysfunktion aufgrund von Bluthochdruck bereits da, sollte der Sex allerdings vorsichtiger werden. Und auf Viagra sollten Betroffene ganz verzichten, da das Potenzmittel bei Bluthochdruck negative Nebenwirkungen haben kann.

Sex schützt vor Prostatakrebs

Mediziner empfehlen aus vielerlei Gründen eine gute sexuelle Aktivität. Einer der wichtigsten Gründe ist der Schutz vor Prostatakrebs. Wenn Männer in jungen Jahren häufiger Sex haben, sinkt im Alter das Risiko auf ein Prostatakarzinom. Mediziner sprechen von einen um 22 Prozent gesunkenes Risiko, an Prostatakrebs zu erkranken, wenn Männer regelmäßig eine Ejakulation haben. Denn die Samenflüssigkeit wird zu etwa einem Drittel in der Vorsteherdrüse, also der Prostata, produziert. Erreicht der Mann seinen Höhepunkt, wird die Muskulatur in der Wand der Prostata zusammengezogen und nach dem Orgasmus wieder gelockert. Dies stellt ein ideales Training dar. Das gilt allerdings leider weniger bei genetisch bedingten Prostatakarzinomen. Schätzungen zufolge haben genetische Ursachen für Prostatakrebs an der Gesamtzahl der Erkrankungen einen Anteil von fünf bis zehn Prozent.

Doch auch bei einer anderen Erkrankung der Prostata hilft Sex zuverlässig. Die Ejakulation etwa unterstützt das Herausspülen infektiöser Keime aus den Wegen des Spermas und des Harns, wenn der Mann an einer Entzündung der Prostata leidet. In diesem Fall sollte allerdings unbedingt darauf geachtet werden, dass ein sicheres Kondom verwendet wird, um zu verhindern, dass die herausgespülten Keime in die Vagina der Partnerin gelangen.

Sex verbessert das Immunsystem

Sex schützt nicht nur vor Bluthochdruck und Prostatakrebs, sondern auch vor weiteren Krankheiten und Erkrankungen des Alltags. Dies ist nicht nur eine Binsenweisheit, sondern schon längst durch wissenschaftliche Untersuchungen untermauert. Denn bei Sex und dem innigen körperlichen Kontakt wird das Immunsystem aktiviert und aufgebaut, wodurch es zur besseren Abwehr möglicher Erreger trainiert wird. Studien haben belegt, dass Menschen, die eine höhere sexuelle Aktivität an den Tag legen, im Blut eine höhere Konzentration des Antikörpers Immunglobin A aufweisen. Dieser Antikörper schützt zuverlässig vor Erkrankungen des Alltags wie etwa Erkältungen. Sex hält also umfassend gesund und ist die beste Medizin.

Sex macht schlank

Die Aktivitäten zwischen den Laken sind die besten und schönsten sportlichen Tätigkeiten, die es gibt. Denn Sex hält nicht nur gesund, sondern macht auch schlank. Denn beim Sex werden natürlich auch Kalorien verbrannt, je nach Art des Geschlechtsverkehrs mehr oder weniger. Untersuchungen zufolge werden bereits beim normalen Sex 150 Kalorien abgebaut. Werden die speziellen Spielzeuge ausgepackt und eine wilde Runde eingelegt, können auch schon einmal bis zu 350 Kalorien in 20 bis 30 Minuten verbrannt werden. Denn beim Sex werden zahlreiche Muskeln im Körper gleichzeitig eingesetzt. Natürlich nur, wenn man aktiv bleibt und nicht passiv daliegt. Sex kann also schon einmal die morgendliche Jogging-Runde ersetzen. Auf diese Weise schützt Sex also auch vor Übergewicht und den damit verbundenen Erkrankungen.

Sex bringt Linderung bei Krämpfen und Kopfschmerzen

Es gibt Frauen, die sich jeden Monat aufs Neue während ihrer Menstruation am liebsten daheim im dunklen Zimmer einschließen wollen, weil sie starke Schmerzen und Krämpfe haben. Diese entstehen durch Krämpfe der Muskeln in der Wand des Uterus. Es gibt einiges, was dagegen getan werden kann, etwa die Pille. Doch viele Frauen wollen keine Hormone schlucken oder mit der Pille die Empfängnis verhüten. In diesem Fall helfen Sex oder auch die Selbstbefriedigung. Bislang ist nicht vollständig geklärt, warum dies so ist. Die Forscher vermuten allerdings, dass es an den Endorphinen liegt, den Glückshormonen, die während eines Orgasmus ausgeschüttet werden.

Dies gilt auch für Kopfschmerzen und Migräne, wie Forscher festgestellt haben. Auch wenn zunächst niemand Sex haben möchte, wenn er Kopfweh hat und die Kopfschmerzen ganz klassisch als Ausrede benutzt werden, um keinen Sex haben zu müssen, Sex hilft in einigen Fällen. So gibt es Studien in denen 60 Prozent der befragten Probanden angaben, nach dem Sex keine oder zumindest gelinderte Kopfschmerzen zu haben. Den Studien zufolge profitieren vor allem Männer von dem schmerzlindernden Effekt des Sex. Doch scheinbar trifft dies nicht immer zu, Sex kann auch gegenteilig wirken. So gab knapp ein Drittel der Probanden an, dass der Sex die Kopfschmerzen schlimmer machte.